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Pressespiegel 2013
In Daaden entsteht ein heimatkundliches Archiv PDF  | Drucken |  E-Mail
Dienstag, den 17. Dezember 2013 um 14:42 Uhr

Arbeitskreis Heimatgeschichte kümmert sich um Nachlass von Alfred Schneider – Beratung durch Kreisarchivar Swiderski

In der Alten Post in Daaden türmen sich derzeit Berge von Urkunden, Zeitungsausschnitten, Manuskripten, Fotos, Büchern und anderen Dokumenten, die von dem Arbeitskreis Heimatgeschichte Daadener Land gesichtet und geordnet werden.

Bei dem umfangreichen Material handelt es sich um die heimatkundliche Sammlung des 1996 verstorbenen Alfred Schneider aus Daaden, der bereits in den 1960er begann, heimatgeschichtliches Material zusammenzutragen. Über die vielen Jahre hin haben viele alte Urkunden, Fotos und Bücher den Weg in das Privatarchiv von Alfred Schneider im Daadener Mühlhof gefunden. Außerdem hat der passionierte Heimatfreund auch selbst in Archiven und bei Zeitzeugen recherchiert und hierüber viele Abhandlungen verfasst. Und schließlich schrieb Schneider auch unermüdlich Artikel über das, was im Daadener Land geschah.

Diese heimatkundliche Sammlung hat sein Sohn Gunther Schneider im Frühjahr dieses Jahres der Ortsgemeinde Daaden überlassen, damit sie der Nachwelt erhalten und von der Öffentlichkeit genutzt werden kann. In dem ehemaligen Gaststättenraum in der „Alten Post“ wurde ein Archivraum eingerichtet, wo die Dokumente zunächst gelagert wurden. Seit etwa einem halben Jahr ist der Arbeitskreis Heimatgeschichte Daadener Land damit beschäftigt, alle Dokumente zu sichten und zu sortieren.

Zunächst erfolgte eine Trennung nach den verschiedenen Materialien.  Fotos, Negative, Zeitungsausschnitte, Urkunden, Manuskripte und Bücher wurden jeweils   nach Themen oder Ortschaften getrennt in verschiedenen Mappen oder Kartons abgelegt.

Um die Materialien ordnungsgemäß zu registrieren und zu archivieren, nahm der Arbeitskreis jetzt fachmännische Hilfe in Anspruch. Kreisarchivar Jacek Swiderski besuchte den Arbeitskreis und machte verschiedene Vorschläge, wie die Dokumente archiviert werden können. Mit Hilfe der Möglichkeiten, die die EDV heute bietet, soll eine Registrierung erfolgen, die das Aufsuchen einzelner Dokumente schnell und sicher ermöglicht.
Wenn das Archiv fertig eingerichtet ist, soll hier neben der Sammlung von Alfred Schneider auch das dem Arbeitskreis selbst gehörende Material, das ebenfalls schon einen beachtlichen Umfang angenommen hat, eine dauerhafte Bleibe finden. Das Archiv soll dann zur Einsichtnahme für jeden Interessierten zur Verfügung stehen.

Aber bis es soweit ist, bleibt für den Arbeitskreis, der das Archiv verwalten wird, noch einiges zu tun, und so werden sich dessen Mitglieder auch weiterhin einmal wöchentlich treffen, damit die Sortierung und Registrierung des umfangreichen Materials so bald wie möglich abgeschlossen sein wird.

Foto: Mitglieder des Arbeitskreises Heimatgeschichte Daadener Land trafen sich jetzt im künftigen Archivraum in der „Alten Post“ mit Kreisarchivar Jacek Swiderski (3. von links), um sich über die Registrierung und Archivierung des heimatkundlichen Materials beraten zu lassen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Dezember 2013 um 14:47 Uhr
 
Historische Spuren in Obermauden PDF  | Drucken |  E-Mail
Montag, den 06. Mai 2013 um 19:23 Uhr

Eine kleine Exkursion nach Obermauden unternahm jetzt der Arbeitskreis Heimatgeschichte Daadener Land unter der fachkundigen Führung von Manfred und Ilona Rosenkranz aus Mauden.

Zunächst verlief die Wanderung durch das Tal des Obermaudener Baches vorbei am ehemaligen Stolleneingang der Grube „Agrippina“, die am Ende des 2. Weltkrieges vielen Maudener und Derschener Familien als Zufluchtsort diente. Über die „Spielstatt“, wo einst Gräfin Louise Juliane von Sayn den Derschenern für deren freundlichen Empfang einen zehntfreien Hauberg in der Gemarkung Mauden schenkte, führte der Weg an den Furthbach, wo früher der adelige Hof zu Obermauden gestanden hat. Zu erkennen sind noch das ebene Gelände und Reste einer aus großen Basaltsteinen errichteten Mauer.

Von dort ging es weiter zum „Kleinen Steinchen“, einer Gruppe von markanten Basaltsäulen mitten im Tannenwald. Nach einem Blick auf den Stegskopf und den Truppenübungsplatz trat die Gruppe wieder den Rückweg nach Mauden an.

An verschiedenen Stellen gaben Manfred und Ilona Rosenkranz interessante und detaillierte geschichtliche Hinweise, wobei der adelige Hof im Vordergrund stand. Dieser Hof wurde oft vererbt und verkauft und war auch immer wieder Gegenstand gerichtlicher Prozesse, bis er schließlich verfiel und Anfang des 19. Jahrhunderts abgebrochen wurde.

 
Ein Bilderschatz aus Derschen PDF  | Drucken |  E-Mail
Montag, den 06. Mai 2013 um 19:16 Uhr

 



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